patent · DE102008026780A1
Electrical device for dynamic molecule disintegration of fluids acts by means of longitudinally acting charge displacement
10 December 2009
In German
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Bundesrepublik Deutschland
Deutsches Patent- und Markenamt
(21) Aktenzeichen: 10 2008 026 780.5 (51) Int Cl.8: B01J 19/08 (2006.01) (22) Anmeldetag: 04.06.2008 B01J 19/12 (2006.01) (43) Offenlegungstag: 10.12.2009 C01B 3/04 (2006.01) (71) Anmelder: (72) Erfinder: Tschersich, Holger, 31073 Delligsen, DE gleich Anmelder
Die folgenden Angaben sind den vom Anmelder eingereichten Unterlagen entnommen (54) Bezeichnung: Elektrische Vorrichtung zur dynamischen Molekülzerlegung von Wasser, Flüssigkeiten oder Gasen mittels longitudinal wirkender Ladungsverschiebung
(57) Zusammenfassung: Die Erfindung betrifft ein elektrisches Resonanzverfahren zur Durchführung dynamischer
Molekülzerlegung von Wasser, Flüssigkeiten oder Gasen im statischen äußeren elektrischen Feld, zweier ausreichend isolierter, mit ungleichnamiger Ladung versehener
Hochspannungselektroden, durch Induzieren starker gerichteter, entgegengesetzt wirkender Kräfte innerhalb der Moleküle, sodass durch stoßartige Zuführung einer geeigneten Antriebsenergie, die durch periodische Änderung der Feldstärke des äußeren elektrischen Feldes bevorzugt auf einer Resonanzfrequenz der (Wasser-)Moleküle und/oder einer anderen Energie erfolgt, eine steigernde longitudinale Schwingung großer Amplitude und dynamische Zerlegung der (Wasser-)Moleküle erzeugt wird.

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Beschreibung doch für die technische Nutzung der Wassermolekül-Spaltung ungeeignet, da die Prozesskriterien mit- [0001] Die Erfindung betrifft ein elektrisches Reso- tels welchen die Spaltung der Moleküle hergeleitet nanzverfahren zur Durchführung dynamischer Mole- wird oder werden soll, durch angebende technische külzerlegung von Wasser, Flüssigkeiten oder Gasen Mittel, Verfahren, bzw. Vorrichtungserläuterungen im statischen äußeren elektrischen Feld, zweier ent- sehr schwierig realisierbar sind. sprechend isoliert, mit ungleichnamiger Ladung versehener Hochspannungselektroden, durch induzie- [0009] Ein grundsätzlicher und explizit hervortretenren starker gerichteter, entgegengesetzt wirkender der Nachteil dieser Verfahren ist, dass stets ein ge- Kräfte innerhalb der Moleküle, sodass durch stoßar- pulstes Schwing-„Kreissystem” hoher Spannung antige Zuführung einer geeigneten Anregungsenergie, gewandt wird, deren „leitungselektrische Felder”, indie bevorzugt durch periodische Änderung der Feld- nerhalb der Vorrichtungsanordnung – galvanisch stärke des äußeren elektrischen Feldes, auf einer nicht getrennt sind, – über welche das äußere elektri- Resonanzfrequenz der (Wasser-)Moleküle und/oder sche Feld, in dem die (Wasser-)Moleküle orientiert einer anderen Energie erfolgt, eine steigernde longi- und gespalten werden, erzeugt wird. tudinal Schwingung großer Amplitude und dynamische Zerlegung der (Wasser-)Moleküle erzeugt wird. [0010] Bei diesen Verfahren werden mithin hohe gepulste (Wechsel-)Spannungen genutzt, die durch die [0002] Allgemein bekannt sind Elektrolyseverfahren galvanischen Verknüpfungen, allein durch vorherrzur Zersetzungsumwandlung eines gelösten Elektro- schende leitungselektrische Bedingungen, für eine lyten durch elektrischen Strom. hochfrequente Schwingungserzeugung zur dynamischen (Wasser-)Molekülzerlegung, mittels größerer, [0003] Durch Anlegen einer elektrischen Spannung d. h. geeigneter elektrischer Felddichten, nicht taugwandern die positiv geladenen Ionen zur Kathode, lich sind.
die Anionen zur Anode, wo sie entladen und als neutrale Atome abgeschieden werden. [0011] Aufgabe der Erfindung ist es Verfahren und Vorrichtungen zu entwickeln, die die Moleküle von [0004] Die an den Elektroden abgeschiedene Stoff- Flüssigkeiten, Gasen aber insbesondere von Wasser menge (faradaysche Gesetze) ist der transportierten als Quelle erneuerbarer Energie, mittels polarisierter Elektrizitätsmenge proportional, d. h. Elektrolysever- starker elektrischer Feldwirkungen, für verschiedene fahren sind einer beachtlichen natürlichen Prozess- technische Zwecke dynamisch zerlegen, bevorzugt trägheit unterworfen. aber um Wasserstoff als Energieträger, zu erzeugen.
[0005] Die Elektrolyse findet Anwendung bei der [0012] Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch ge- Zerlegung von Wasser, in Wasserstoff und Sauer- löst, stoff, der Abscheidung sehr reiner Metalle (Kupfer, – dass die Moleküle von H2O, Flüssigkeiten oder Gold, Silber, Zink) aus den Lösungen ihrer Salze und Gasen, in einem äußeren elektrischen Feld (9) in der Galvanotechnik. (welches den Reaktionsraum (8) bildet), hoher Verschiebungsstromdichte, erzeugt durch stati- [0006] Die räumliche Trennung der beiden Elektro- sche elektrisch ungleichnamige gleichwertige galden wird bei Elektrolyseverfahren unter Verwendung vanisch getrennte und isolierte Ladungen hoher einer semipermeablen Membran, d. h. einer porösen, Potentialdifferenz, ausgerichtet oder polarisiert stromdurchlässigen Trennwand, durch Unterteilung werden, in Anoden- und Kathodenraum angewandt, um eine – dass auf die ausgerichteten Moleküle eine hohe Zersetzung ohne eine Vermischung der Stoffe durch- Kraftwirkung, entgegengesetzt derer Bindungszuführen. kräfte, in Richtung des äußeren elektrischen Feldes (9) ausgeübt, bzw. induziert wird, [0007] Zur Elektrolyse von Wasser sind weiterhin – dass durch Zuführung geeigneter Anregungsenverschiedene Hochspannungsverfahren bekannt, ergie die Feld orientierten Moleküle in erzwungewie z. B. das aus der Offenlegungsschrift US ne longitudinale Schwingungen größerer Amplitu- 4,184,931, bei welchen ein Wechselstrom in einen de versetzt werden, gepulsten gleichgerichteten Strom von 1–500 μs ge- – dass die Zuführung dieser Anregungsenergie wandelt wird oder solche zur Spaltung von Wasser durch Stoß oder periodisch, vorzugsweise entaus der Offenlegungsschrift US 4,936,961, bei wel- sprechend der Eigenresonanzfrequenz der (Waschem mittels elektrischen Resonanz-Kreis und im- ser-)Moleküle vorgenommen und deren Zerlepulsförmig periodischer Erhöhung der Spannung, die gung, sowie Abscheidung erzeugt wird, Moleküle über das hohe Dipolmoment der Wasser- – dass die Zuführung der Anregungsenergie zur moleküle gespalten werden sollen. Erzeugung der longitudinalen (Wasser-)Molekülschwingungen unter dem Prozesskriterium durch- [0008] Die Hochspannungsverfahren verbleiben je- geführt wird, dass die Anzahl der Wellenflächen

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die an einem festen Raumpunkt pro Zeiteinheit eignet isolierten) Hochspannungselektroden (1.0) (quasi) vorbeiwandern, bevorzugt der Eigenreso- (1.1) mit bevorzugt plattenförmig ausgebildeter Flänanzfrequenz der (Wasser-)Moleküle, erzeugt che (1.a) (1.b) zur Erzeugung des äußeren elektriwerden, indem durch Überlagerung zweier (La- schen Feldes (9), umgeben mit einer Reaktionskamdungs-)Schwingungen, durch Differenzierung der mer (8) zwei zugehörigen Hochspannungsgenerato- Saug- und Stoßwirkung der Ladungen durch Ver- ren, wie z. B. Bandgeneratoren (3.0) (3.1) die die schiebung, ein entgegengesetzt dynamisch wir- Hochspannungselektroden (1.0) (1.1) mit Ladung kendes stehendes longitudinales Molekülschwin- versehen, zwei jeweilig linear zugeordneten Induktigungs- oder Wellensystem, erzeugt wird, vitäten (2.a) (2.1a) und (2.b) (2.1b), welche vorzugs- – dass durch zusätzliche stoßartige oder kontinu- weise über planare Kondensatorwicklungsflächen ierliche Zuführung geeigneter Anregungsenergie, Fig. 1 und Fig. 2 oder einen Kondensator (6) miteindie Bindungskräfte der Moleküle zusätzlich des ander zu einem (Oszillations-)System verschaltet erzeugten longitudinalen Schwingungsprozesses sind, bestehend aus zwei Spulen (2.a) (2.b) mit über gestört und die (Wasser-)Moleküle Prozess ver- die Spulen (2.1a) (2.1b) induktiv gekoppelten Hochkürzend zerlegt und abgeschieden werden kön- frequenzoszillatorsystem, bestehend aus jeweils nen. zwei induktiv gegenläufig über einen E-förmigen Kern (5) gekoppelten Spulen (4.a) (4.b), sowie Fun- [0013] Ferner wird die Aufgabe der Erfindung da- kenstrecken (11) weiteren zuordnungsbaren Spulen durch gelöst, (13), die der Stromrichtungsänderung, bzw. Stoß- – dass die Zuführung der Anregungsenergie mit- spannungs- und Ladungsoszillation dienen. tels derer die (Wasser-)Moleküle in longitudinale
(Resonanz-)Schwingungen versetzt werden, be- [0015] Der grundsätzliche Vorrichtungsaufbau ist vorzugt vorgenommen wird, durch periodische durch übliche elektrische Steuer- und Antriebssyste- Änderung der Feldstärke des äußeren elektri- me je nach Anwendung, variierend ergänzbar. schen Feldes, – dass die Änderung der Feldstärke des äußeren [0016] Das induktive Antriebssystem (10, ist zur Erelektrischen Feldes, durch periodisch symmetri- zeugung hochfrequenter gleichwertiger Ladungssche gleichwertige Änderung der Dichten der die schwingung ungleichnamigen Vorzeichens, erfinstatischen elektrische Felder (9) und (6) hervorru- dungsgemäß in zusammenfassender Form, als spiefenden ungleichnamigen elektrischen Ladung, gelungssymmetrisch aufgebautes induktiv (Fredurch getrennte Oszillation, erzeugt wird, quenz) gekoppeltes Tesla-Transformatorsystem auf- – dass diese periodische Änderung durch entge- fassbar, welches bekannter Weise betrieben wird. gengesetzt wirkende lineare Oszillation der das
Feld hervorrufenden ungleichnamigen Ladungen [0017] Kennzeichnendes Merkmal der Erfindung ist, erzeugt wird, durch periodische induktive Ver- dass die galvanisch, nach dem Wirkprinzip Fig. 1 und schiebung aufgespeicherter Ladungen der Kon- Fig. 2, getrennten linear wirkenden Oszillatoranorddensatorflächen 2a/2b auf 1a/1b gemäß (Fig. 1 u. nungen, auf dem jeweiligen durch die Hochspan- Fig. 2), nungsgeneratoren Fig. 3 (3.0) (3.1) erzeugten Po- – dass dieser entgegengesetzt wirkende lineare tential der Hochspannungselektroden (1.0) (1.1) be- Oszillationsprozess, der das äußere Feld hervor- trieben werden, welche kennzeichnend über die elekrufenden (galvanisch) getrennten (und entspre- trische Feldwirkung (9), d. h. den erzeugten Verschiechend gegen Durchschlag isolierten) Ladungsver- bungsstrom der aufgebauten (geeignet isolierten) schiebungen, induktiv gekoppelt wird (5) und (10), Kondensator-Flächensysteme (1.a) (1.b) (2.a) (2.b) zu einem symmetrisch entgegengesetzt wirken- (oder (6)) differenzierend als Saug- und Stoßsystem den frequenzgleichen Resonanzprozess, sodass miteinander verschaltet sind. durch symmetrisch gleichwertig steigende oder fallende Ladungsdichten der Kondensatorflächen [0018] Ferner, dass die hochfrequente Ladungs- 1a/1b u. 2a/2b, deren Änderungsrate bevorzugt dichteänderung, durch Oszillation der ungleichnamider Eigenresonanzfrequenz der (Wasser-)Mole- gen Ladungen mittels induktiven Antrieb (10), nach küle entspricht, mithin durch hochfrequente linea- dem Kriterium des Frequenz- und Amplitudenabgleire (Ladungs-)Schwingungen, starke wechselnde ches (Stoß- und Saugwirkung) der beiden getrennten longitudinale Kraftwirkungen mittels elektrischen Systeme gemäß Fig. 3 vorgenommen wird, sodass Feldes dynamisch auf die (Wasser-)Moleküle über die Hochspannungselektroden signifikant hohe ausgeübt und deren Zerlegung erzeugt wird. gerichtete, aber gemäß Vorzeichen der getrennten Ladungen, Stromdichteänderungen nach Paragraph [0014] Die Vorrichtung zur Durchführung des be- [0012] erzeugt werden, die die spezifische longitudischriebenen Verfahrens zu dynamischen (Was- nal wirkende äußeren elektrische Feldwirkungen (9) ser-)Molekülzerlegung ist erfindungsgemäß gekenn- aufbauen.
zeichnet, durch bevorzugt spiegelungssymmetrisch angeordnet und galvanisch getrennt betrieben (ge- [0019] Die prinzipielle Funktion der Vorrichtung und

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der Komponenten wird anhand Zeichnung Blatt 1 bestimmt und diese ist durch hinzufügen einer Kapaschematisch gezeigt. Die Fig. 1 zeigt einen Konden- zität (6) ausgeschaltet Fig. 3, sodass sich die bevorsator (1.a) (1.b) und eine Induktivität (2.a) (2.b)/(2.1a) zugte Spiralspulenausführung ergibt. (2.1b). Zwischen den Kondensatorplatten setzt sich der elektrische Leitungsstrom IL als elektrischer Ver- [0025] Wenn das Verhältnis zwischen den beiden schiebungsstrom IV über das Flächenintegral jV fort. dann so eingestellt ist, dass sie sich bei der einge- Die aufgebauten „Kondensatorflächen” 1a/1b und stellten Frequenz gegenseitig aufheben, d. h. solche 2a/2b oder (6), besitzen gemäß Flächenintegral Werte besitzen, dass die Bedingung für die beschriegleichwertige Verhältnisse, sodass mittels Hoch- bene (Molekül-) (und Vorrichtungs-)Resonanz erfüllt spannungsgeneratoren wie z. B. 3.0 u. 3.1 entspre- ist und der stärkste erzeugte Strom durch die äußere chende statische Ladungsverhältnisse erzielt wer- Anordnung fließt, wird gleichzeitig eine hohe Güte den. Die Vorrichtung wird durch Hochspannungsge- der Resonanzwirkung erreicht. neratoren getrennt mit Ladung hohem Potentials versehen. [0026] Deshalb ist es vorteilhaft (je Vorrichtungsdimensionierung) und sicherer, wenn der Kondensator [0020] Fig. 1 zeigt das äußere elektrische Feld (9) mit der jeweiligen Selbstinduktionsspule quasi seriell des Kondensators (als Reaktionsraum (8)) kurz vor in maximaler Reduzierung der gegebenen komplexund Fig. 2 das Feld kurz nach der maximalen Aufla- wertigen Widerstandserscheinungen verschmolzen dung, dass heißt die Änderung der Verschiebungs- wird.
stromdichte jV der durch die Induktivitäten (2.a) (2.b)/(2.1a) (2.1b) und die Antriebsvorrichtung (10) [0027] Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn erzeugten (Stoß- und Saug-)Ladungsverschiebung. erfindungsgemäß Induktivität und Kondensator optimierend zu einer planaren oder teilplanaren Spiral- [0021] Zur Verstärkung der unter Paragraph [0012] spulenanordnung, bei letzteren mit konisch auslaubeschriebenen dynamischen (Wasser-)Molekülzerle- fender Erfindung in Richtung Hochspannungselektrogung mittels elektrischen Resonanzverfahrens kön- de gemäß Fig. 1 und Fig. 2 zusammengefasst wernen den Hochspannungselektroden (1.0) (1.1) erfin- den.
dungsgemäß – speziell angepasste – Flachspiralspulen als Induktivität (2.a) (2.b) gegenüber Fig. 3 zuge- [0028] Durch das dann bestehende Verhältnis zwiordnet werden, die quasi auf dem erreichten Potential schen Kapazität und Selbstinduktion, (bei einer geder jeweiligen Hochspannungselektrode betrieben gebenen (Resonanz-)Frequenz und induktiver paralund leitungselektrisch lediglich durch die mittels In- leler Schaltung der galvanisch getrennten Laduktivität erzeugten gerichteten Ladungsstöße belas- dungs-Oszillatorsysteme, werden nicht nur die komtet werden. plexwertigen Widerstandserscheinungen wirksam reduziert, sondern durch die Geometrie der Spulenan- [0022] Die den getrennt, mittels Ladung hohem Po- ordnung werden induktiv sehr starke hochfrequente tentials, als Kondensatoranordnung betriebenen Verschiebungsströme und starke elektrische Feldwir- Hochspannungselektroden (1.0) (1.1), für La- kung (9) durch sehr hohe Potentialdifferenzen erdungs-Oszillationszwecke zugeordneten Induktivitä- zeugt.
ten (2.a) (2.b), werden deshalb bevorzugt als planare
Spiralsspulen ausgeführt, da die Größe der bewirk- [0029] Die den Spaltprozess beschleunigende (zuten Resonanzwirkung von der Elektrizitätsmenge, die sätzliche) Anregungsenergie, der im äußeren elektriin Bewegung gesetzt, bzw. von der Stärke des Stro- schen Feld (9) orientierten (Wasser-)Moleküle, ist mes der durch die lineare Anordnung verläuft oder li- durch vielfältige technische Lösungen lieferbar. near verschoben wird, abhängt.
[0030] Neben der elektrischen induktiven Erregung, [0023] Da der (Stoß-)Strom aufgrund der Impedanz sind magnetische (Wechsel-)Feldkräfte geeignet, die der Anordnung, je nach deren Dimensionierung, be- u. a. mittels Helmholzspulen erzeugt werden können. kanntlich am Durchgang behindert wird, ergibt sich der Vorteil, bedingt durch die innerhalb der Vorrich- [0031] Insbesondere eigenen sich elektromagnetitung erzeugbaren sehr hohen Feldstärkeänderungen sche Wellen, wie z. B. Mikrowellen, die mittels Senund Reduzierung des Scheinwiderstand auf ein Mini- ders (15), in das äußere elektrische Feld (9), bzw. in mum, dass sehr große Schwingungsamplituden der den durch die geometrische Form der Hochspan- (Wasser-)Moleküle, zu erzeugen sind. nungselektroden (1.0) (1.1)/(1.a) (1.b), gebildeten Reaktionsraum (8), der durch die Kammer (14) um- [0024] Durch den ohmschen Widerstand und da die geben wird, eingestrahlt werden. Frequenz der Impulse, bezogen auf die (Wasser-)Moleküle der zu zerlegenden Stoffe gemäß Ver- [0032] Durch diese zusätzliche Anregungsenergie, schiebungsstrom jV sehr hoch ist, wird der Stromfluss wird auf die durch das äußere elektrische Feld (9) praktisch durch die Selbstinduktion der Vorrichtung ausgerichteten und durch induzierte Kräfte erzeug-

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ten, quasi axial raumfest, longitudinal schwingenden (Wasser-)Moleküle eine Störkraft ausgeübt, die den Bindungskräften der Moleküle entgegenwirkt und den Zerlegungsprozess beschleunigt.
[0033] Die Ermittlung der für den Zerlegungsprozess geeigneten Hoch- oder Resonanzfrequenzen ist gegenüber empirisch, messtechnisch gestützter Ermittlung, bevorzugt über einen passend eingestellten Abstand der Kondensatorflächen ermittelbar, indem die Moleküle der zu zerlegenden Stoffe im elektrischen Feld ruhender elektrostatischer ungleichnamiger Ladungen sehr hoher Potentialdifferenz orientiert werden.
[0034] Durch Zuführung einer geeigneten Anregungsenergie durch einmalige Stoß-Erregung in Ausbreitungsrichtung der elektrischen Feldrichtung, ist die Auslenkung der Moleküle oder deren (Eigen-)Schwingung über die elektrische Komponente, d. h. die Änderung des Potentials die über einen, in einem geeigneten Abstand zu einer Kondensatorplatte bestimmten Messpunkt, als Funktion der Zeit erfasst wird, feststellbar und Steuersignaltechnisch mittels verbundenen Auswerteelektronik, dem Wechselstrom- oder Impulsgenerator zur Modulation des Hochfrequenzgenerators (10), periodisch zuzuführen.

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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur

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Patentansprüche 7. Verfahren nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, 1. Verfahren zur Erzeugung dynamischer Mole- – dass die Änderung der Feldstärke des äußeren külzerlegung von Wasser, Flüssigkeiten oder Gasen elektrischen Feldes durch symmetrisch wirkende Ändadurch gekennzeichnet, derung der Dichten, der das äußere elektrische Feld a) – dass die Moleküle von H2O, Flüssigkeiten oder hervorrufenden statischen Ladungen, durch deren Gasen, in einem äußeren elektrischen Feld, erzeugt getrennte Oszillation erzeugt wird. durch statische elektrisch ungleichnamige (getrennte) Ladungen sehr hoher Potentialdifferenz, ausge- 8. Verfahren nach Anspruch 1–8 dadurch gerichtet oder polarisiert werden, kennzeichnet, b) – dass auf die ausgerichteten Moleküle eine hohe – dass diese Änderung durch entgegengesetzt wir- Kraftwirkung, entgegengesetzt derer Bindungskräfte, kende jeweilig periodische getrennte, linearen Oszilin Richtung des äußeren elektrischen Feldes ausge- lationsprozesse der das Feld hervorrufenden unübt, bzw. induziert wird. gleichnamigen Ladungen erzeugt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekenn- 9. Verfahren nach Anspruch 1–9 dadurch gezeichnet, kennzeichnet, – dass durch Zuführung geeigneter Anregungsener- – dass die entgegengesetzt wirkenden linearen Osgie die Feld orientierten Moleküle in erzwungene lon- zillationsprozesse, der das äußere Feld hervorrufengitudinale Schwingungen größerer Amplitude ver- den (galvanisch) getrennten (und ausreichend isosetzt werden. lierten) Ladungen, zusätzlich der elektrischen Feldverknüpfung, induktiv gekoppelt werden, zu einem 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2 dadurch ge- symmetrisch wirkenden Resonanzprozess, erzeugt kennzeichnet, durch frequenzgleiche induktive Verlagerung der La- – dass durch periodische Zuführung dieser Anre- dungsdichten, d. h. der Saug- und Stoßwirkung, degungsenergie die (Wasser-)Moleküle zerlegt und ab- ren Änderungsrate bevorzugt der Eigenresonanzfregeschieden werden. quenz der (Wasser-)Moleküle entspricht.
4. Verfahren nach Anspruch 1–3 dadurch ge- 10. Vorrichtung zur Erzeugung eines statischen kennzeichnet, äußeren elektrischen Feldes hochfrequenter Feld- – dass die Zuführung der Anregungsenergie zur Er- stärkeänderung zur Durchführung dynamischer Mozeugung der longitudinalen (Wasser-)Moleküls- lekülzerlegung von Wasser, Flüssigkeiten oder Gachwingungen unter dem Prozesskriterium durchge- sen, nach Anspruch 1–9, dadurch gekennzeichnet, führt wird, dass die Anzahl der Wellenflächen, die an – dass die Vorrichtung aus symmetrisch galvanisch einem festen Raumpunkt pro Zeiteinheit (quasi) vor- getrennt aufgebauten (ausreichend isolierten) Hochbeiwandern, bevorzugt der Eigenresonanzfrequenz spannungselektroden (1.0) (1.1) mit bevorzugt platder (Wasser-)Moleküle, erzeugt werden, indem durch tenförmiger Fläche (1.a) (1.b), zwei zugehörigen Überlagerung zweier (Ladungs-)Schwingungen glei- Hochspannungsgeneratoren (3.0) (3.1) und zwei jecher Amplitude und Frequenz als Saug- und Stoß- weilig linear zugeordneten Induktivitäten (2.a) system aber entgegengesetzter Richtung ein longitu- (2.1a)/(2.b) (2.1b), besteht, dinales Molekülschwingungssystem erzeugt wird. – dass den Induktivitäten ein Kondensator (6) zugeordnet ist, 5. Verfahren nach Anspruch 1–4 dadurch ge- – dass diese Induktivitäten, vorzugsweise in Ersatz kennzeichnet, des Kondensators (6), planar ausgeführt werden – dass durch zusätzliche stoßartige oder periodische können,
Zuführung geeigneter Antriebsenergie, die Bindungs- – dass die Anordnungen induktiv mittels symmetrisch kräfte der (Wasser-)Moleküle zusätzlich der wirken- wirkenden Hochfrequenztransformators angetrieben den longitudinalen Schwingungen gestört und die werden,
(Wasser-)Moleküle Prozess verkürzend zerlegt und – dass dieser Hochfrequenztransformator aus zwei abgeschieden werden. Spulen mit sekundär induktiv verbundenen Spulensystemen besteht, die jeweils über zwei verschaltete 6. Verfahren nach Anspruch 2 dadurch gekenn- Spulenanordnungen (4.a) (4.b), welche zu Abgleichzeichnet, zwecken über einen E-förmigen Kern (5) gegenläufig – dass die Zuführung der periodischen Anregungse- induktiv gekoppelt sind, nergie mittels derer die (Wasser-)Moleküle in longitu- – dass den Induktivitäten zur Erzeugung hochfredinale (Resonanz-)Schwingungen versetzt werden, quenter Schwingungen Kondensatorenanordnungen bevorzugt vorgenommen wird, durch periodische Än- zugeordnet sind, derung der Feldstärke des äußeren elektrischen Fel- – und ferner dass durch weitere zuordnungsbare des, Spulen, Auswerteschaltungen mit Differenziergliedern, die der messtechnischen Steuerung dienen,

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Drawing sheet — no readable text.

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Drawing sheet — no readable text.

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Drawing sheet — no readable text.

Provenance
- Collection
- Patents citing this work
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- Patent office record
- patents.google.com →
- Source
- Google Patents citing-documents table
- Assignee
- Holger Tschersich
- Inventors
- Holger Tschersich
- Published
- 2009-12-10
- Transcribed from
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